Tessin 2009

Tessin 2009

Diesmal schon Mitte August verbrachten wir wieder unvergessliche Tage in der einmaligen Landschaft des schönen Maggiatals.
20 Personen waren entschlossen, das einfache  Leben (Schlafen im Stroh, Waschen in der Maggia, Essen am Lagerfeuer auf  Steinen am Maggia-Ufer) auf sich zu nehmen um in den Genuss wunderschöner außergewöhnlicher Tauchgänge zu kommen.

Dieses Jahr konnten wir ohne Ausnahme alle ausgewählten Tauchplätze betauchen und hatten durchweg gute bis sehr gute Bedingungen. Was die alten Hasen unter uns schon kannten, nämlich die Kraxelei an Seilen, um den Tauchplatz sicher zu erreichen, trieb so manchen „Maggia-Neulingen“ den Schweiß auf die Stirn.

Alle, auch unsere 6 Tauchkinder hatten jedoch ihren Spaß dabei und waren den anstrengenden Aufgaben gewachsen.
Stolz, den Tauchtag der anderen Art gemeistert zu haben, schmeckte das Essen am Abend (z.B Filet vom von Damian erlegten Wildschwein, über dem offenen Feuer zubereitet oder die legendären Coustinis) ganz besonders gut.

Ein besonderes Highlight und den krönenden Abschluss unseres Aufenthaltes bildete dieses Jahr ein Hubschrauberflug, der uns die Möglichkeit gab, diese herrliche Landschaft von oben zu betrachten.
Bei Sonnenschein und sehr guter Fernsicht startete der Heli direkt neben unserer Scheune und wir bekamen in zwei Gruppen ein Schauspiel geboten, dass wir nicht so schnell vergessen werden.
Nach ein paar ausschweifenden Schleifen beim Landeanflug setzte der Pilot sachte wiederam Landeplatz auf und damit war das Erlebnis leider viel zu schnell wieder vorbei.

Wir freuen uns, dass der Fotograf Tobias Friedrich auch Freude an unseren Tauchgängen und dem Aufenthalt im Tessin hatte und zahlreiche gute Motive für seinen Bericht gefunden hat.

Nachdem alle mit angepackt hatten, war die Scheune schnell wieder in einem ordentlichen Zustand und wir traten mit Tränen in den Augen die Heimreise an.   
Wir genießen die superschönen Tage im Tessin jedes Jahr aufs Neue und freuen uns schon wieder auf das nächste Jahr.

Ganz ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei unseren Schweizer „Verwandten“ Sabina und Damian, ohne die diese Tauchfahrt nicht möglich wäre.

 Stefanie, Christian und Franz